Weihnachtsbaum2

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Viele Traditionen verlieren im Laufe der Zeit an Wert – aber nicht der Weihnachtsbaum. Als natürliches Symbol für Familie, Geborgenheit und Ruhe steht er im Mittelpunkt vieler Weihnachtsfeste und erfreut sich großer Beliebtheit, auch bei jüngeren Familien.

So wurden in den vergangenen Jahren zwischen 23 und 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Rund zwei Drittel kommen dabei aus Deutschland. Gerade das Sauerland, in dem um die 200 Millionen Euro umgesetzt werden, ist Hauptanbaugebiet für Weihnachtsbaumkulturen. Angebaut wird in Südwestfalen auf ca. 18.000 ha, wodurch es zu einem der größten Anbaugebiete in Europa geworden ist.

Die meisten Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger vermarkten ihre Produkte in großen Stückzahlen über den Großhandel. Es gibt aber auch Betriebe, die den Direktabsatz ihrer Kulturen an ihre Kunden bevorzugen und zusätzliche Aktivitäten, wie das Aussuchen und Absägen des eigenen Weihnachtsbaumes, anbieten. Zusätzlich folgen die Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger dem wachsenden Trend und Wunsch der Verbraucher nach kleineren Bäumen für Terrasse, Balkon und Garten.

Auch bei den Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeugern steht Qualität und Sicherheit an erster Stelle. Deshalb wurde von „Sauerland Initiativ“ ein Gütesiegel für Weihnachtsbäume ins Leben gerufen, das als Kennzeichnung für eine Weihnachtsbaumproduktion nach kontrollierten Qualitäts- und Ökologiekritierien dient. Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem „Fair Forest“-Label sind demnach die Einhaltung der in einer Zehn-Punkte-Liste festgelegten ökologischen Standards und eine Zertifizierung nach dem Qualitätssicherungssystem »Global Gap«.

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  Bild: (cc-by-nc) Jack Amick / Flickr

 

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