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„Das Wetter hat für uns in diesem Jahr die Sache nicht leicht gemacht“, erklärt Eberhard Hennecke, Vorsitzender der Fachgruppe Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger im Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen e. V., Köln/Dortmund. 

Dank des Anbaues im Wald mit ständig begrünten Flächen konnten die großen Wassermengen aus dem Frühjahr vor allem im Sauerland  gut aufgenommen werden. „Der Winter war nicht sehr feucht, deshalb hat der viele Regen im Frühjahr unseren Pflanzen eher gut getan“, weiß Hennecke.

Der Schnittgrün- und Weihnachtsbaumspezialist aus Sundern steht in engem Kontakt zu seinen Kollegen. Von denen hat er zwei sehr gute Botschaften für die Verbraucher: Zum einen bleiben die Preise mit 18 bis 23 € pro laufendem Meter Nordmanntanne stabil, zum anderen gelang es trotz der Wetterkapriolen eine sehr gute Qualität zu kultivieren. Der sehr trockene Sommer sorgte zwar dafür, dass die Bäume in diesem Jahr etwas weniger Gewicht haben als in den letzten Perioden, aber: „Die Trockenheit kam nach der großen Wachstumsphase im Frühsommer. Die Bäume sind im Frühjahr sehr gut gewachsen und dann gut über den trockenen Sommer gekommen. Die aktuellen Regenfälle und die jetzt niedrigen Temperaturen werden die Qualität der Bäume noch einmal verbessern“, ist sich der Sunderaner sicher.

Wie bereits in den letzten Jahren zu erkennen war, geht der Trend weiter zu Weihnachtsbäumen aus der Region. Rund 24 bis 25 Mio. Weihnachtsbäume werden in jedem Jahr hierzulande aufgestellt, der größte Teil der Bäume kommt mittlerweile aus Deutschland. Das Sauerland ist nach wie vor das größte Anbaugebiet für Weihnachtsbäume in Deutschland.  Importe sind weiter rückläufig.

Ein weiterer Trend ist die Nachfrage nach immer kleineren Bäumen: 1,50 bis 1,70 m sind heute bei den Verbrauchern die beliebteste Größe. „Vor drei oder vier Jahren durfte ein schöner Baum gern 2 m groß sein“, bestätigt Eberhard Hennecke diesen Trend. Ein weiterer Trend ist die Tendenz zum Zweit- oder Drittbaum für Balkone, Gärten und Terrassen. „Immer mehr Kunden möchten den Baum außerdem komplett mit Ständer kaufen, das berichten jedenfalls meine Kollegen, die ihre Bäume direkt an die Kunden verkaufen“, erklärt Hennecke den neuen Trend zu einem immer bequemeren Einkauf.

Wie in den drei letzten Jahren werden sich auch die Nordrhein-Westfälischen Anbauer von Weihnachtsbäumen in diesem Jahr wieder an der Aktion „Weihnachtbäume helfen Kindern“ zugunsten der SOS Kinderdörfer in Deutschland beteiligen. Von jedem Baum mit dem speziellen Etikett geht 1 € als Spende an die Kinderdörfer. „Das ist eine gute Sache, deshalb haben wir beschlossen, wieder dabei mitzumachen“ freut sich Eberhard Hennecke. 

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pfeil nach rechts Gastgeber Christopher Babilon, links, und Eberhard Hennecke, mit einer besonders schön gewachsenen Nordmanntanne.

 

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pfeil nach rechts Pünktlich zum Saisonstart präsentierten sich die Weihnachtsbäume im Sauerland in winterlicher Pracht.

 

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pfeil nach rechts Eberhard Hennecke, links, und Christopher Babilon mit dem für Adventskränze sehr gefragten Grün der Nobilis-Tanne.

 

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pfeil nach rechts Zur Vorbereitung auf die sehr hektische, weil kurze Saison der Weihnachtsbäume, werden die Qualitäten bereits im Herbst ausgeschildert.

 

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pfeil nach rechts In Netze gehüllt warten die ersten Weihnachtsbäume für Märkte und Adventsfeiern auf ihre Abnehmer.