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Drei Monate vor dem Ausbildungsstart am 1. August suchen immer noch viele Gartenbaubetriebe in NRW Auszubildende für den Beruf Gärtner. Das ergab eine aktuelle Mitglieder-Umfrage des Landesverbandes Gartenbau NRW.      

Gartenbauunternehmen sind vielseitig und werden oft unterschätzt 

Viele haben noch die Vorstellung, dass ein Gärtner den ganzen Tag mit Strohhut und Spaten unterwegs ist. Das ist schade, denn inzwischen ist die Gartenbaubranche digitalisiert und hat eine ganze Menge zu bieten.

Ja, es gibt die Gärtner, die die Pflanzen in Gärten und Parks einpflanzen und Kunden bei Planung und Sortimentsauswahl beraten. Aber vor allem gibt es in NRW die Gärtner, die ganz unterschiedliche Blumen, Pflanzen und Gehölze großziehen. In modernen Gewächshäusern wachsen Zierpflanzen wie Rosen, Hortensien oder Kräuter. Auf Außenflächen Stauden wie Rittersporn oder Heidepflanzen wie Callunen. In sogenannten Baumschulen wachsen die unterschiedlichsten Gehölze und Bäume heran, die schon mal enorme Ausmaßen haben, so dass hier große Maschinen zum Einsatz kommen. Kreative kümmern sich mit viel Gespür für Formen und Farben um die Gestaltung und Pflege von Gräbern. Und wer sich für das alles nicht interessiert, der kann sich vielleicht vorstellen, die Blumen und Pflanzen in einem Gartenmarkt oder einem Blumeneinzelhandelsgeschäft verkaufen. Lebendige Produkte, die nicht nur schön aussehen, sondern auch zu Hause und in den Gärten die Luft reinigen und für viele Tiere und Insekten einen wichtigen Lebensraum bieten. Gärtner produzieren die Blumen, Pflanzen und Bäume, die wir für den Klimawandel so dringend benötigen.    

Praktikum trotz Corona möglich

Die Gartenbaubranche boomt, gerade in Pandemiezeiten, weil die Menschen die Natur wiederentdecken. Deshalb wird Nachwuchs dringend gesucht. Was viele vielleicht nicht wissen – ein Praktikum ist trotzdem immer möglich. In den Gartenbauunternehmen gibt es in den Gewächshäusern und auf dem Außengelände jede Menge Platz, so dass die Hygienevorschriften zu jeder Zeit eingehalten werden können. Deshalb bieten viele Gärtner ein Praktikum oder Schnuppertage an. Eine gute Gelegenheit für beide Seiten sich kennenzulernen und einen Einblick in den Arbeitsalltag zu erhalten.             

Gärtner tun mehr

Um Auszubildende zu unterstützen und weiterzubilden haben sich Gartenbaubetriebe in NRW der Initiative „Top Ausbildung Gartenbau“ (T.A.G.) angeschlossen. Diese Unternehmen verpflichten sich freiwillig anhand eines Kriterienkatalogs mehr für ihre Auszubildenden zu tun, um so ihre Auszubildenden besser zu qualifizieren und zu fördern. Nach der Ausbildung ist der Karriereweg natürlich nicht zu Ende. Anschließend kann es mit einem Studium oder der Meisterschule weitergehen, denn Fachkräfte werden nicht nur jetzt dringend gesucht. Laut Mitgliederumfrage des Landesverbandes Gartenbau NRW geht mehr als die Hälfte der Unternehmen davon aus, für die Zukunft mehr Fachkräfte zu benötigen.

Bewerbungen immer noch möglich

Wer nun ein Gartenbauunternehmen in der Region sucht, findet diese unter beruf-gaertner.de. Wer hier nicht weiterkommt, kann sich gerne direkt an die Geschäftsstelle des Landesverbandes Gartenbau NRW unter 0221 71 510 39 wenden. Denn Bewerber für das diesjährige Ausbildungsjahr werden noch dringend gesucht.             

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